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Der zielgerichtete Einsatz von Chipkartensystemen hat das Potential echte Mehrwerte für Ihr Unternehmen zu schaffen.

von unserem Mitarbeiter Marc Müller | veröffentlicht in der Sonderdruck 11/2005

Die Einführung der Gesundheitskarte wird zur gesetzlichen Pflicht. Mit dieser Maßnahme ist es gleichzeitig notwendig, umfangreiche infrastrukturelle und organisatorische Veränderungen in ihrem Haus vorzunehmen, z.B. Kartenlesegeräte, Zugang zu externen Datenquellen und Schulung von Mitarbeitern. Damit sich diese Investition auch rechnet, sollten ganzheitliche Ansätze in der Planung und Realisierung gewählt werden.

Begreifen Sie diese staatliche Auflage als Chance, um frühzeitig die richtigen Weichen für Ihr Haus zu stellen. Schaffen Sie eine Basis auf der Sie die gesetzlichen Anforderungen einerseits erfüllen und andererseits Vorteile für Ihr Haus gewinnen können.

(Prozess-)Kosten senken

Die Abläufe in vielen Einrichtungen orientieren sich häufig an tradierten Vorgehensweisen und wurden vielfach nur in sich optimiert. Es entstanden oftmals Insellösungen, die über ihren Lebenszyklus kostenintensiv sind.

Eine ganzheitliche Sichtweise und die Verknüpfung zu angeschlossenen Prozessen ist ohne aufwendige Anpassungen nur schwer zu realisieren. Die Einführung der Gesundheitskarte und die dazu notwendige technische Infrastruktur bietet hier für Sie Handlungschancen. Nutzen Sie diese Technik zur Optimierung und ganzheitlichen Ausrichtung Ihrer Prozesse

  • Ersatz von heterogenen Insellösungen mit kostenintensiven Betriebsführungskosten durch intelligente und integrierte Systeme mit offener Architektur für zukünftige Anforderungen
  • Reduktion von Betriebsführungskosten durch Vereinheitlichung von Hintergrundsystemen, bei gleichzeitiger Differenzierung nach Anwendungsfall (z.B. Patienten, Mitarbeiter, Ärzte)
  • Homogene aufeinander abgestimmte Komponenten einsetzen und Schnittstellen reduzieren
  • Reduktion von Administrationskosten für Personalverwaltung durch Einsatz von Multifunktionschipkarten (elektronischer Schlüssel, Unterschrift, Zugang zu PC und Rechnersystem, Abrechnung von Kantinen- und Mediennutzung)

 

Transparenz erhöhen

Erhöhen Sie die wirtschaftliche und medizinische Transparenz in Ihrem Haus.
Stellen Sie ihren Mitarbeitern die notwendigen Patienteninformationen bedarfsgerecht am Point-of-Care zur Verfügung, so dass jederzeit alle relevanten Patienteninformationen verfügbar sind - zur bestmöglichen Versorgung der Patienten.
Erhalten Sie medizinische und wirtschaftliche Kenngrößen aus den unterschiedlichen Fachabteilungen. Identifizieren Sie Kostentreiber und Optimierungspotentiale in den jeweiligen Fachbereichen. Realisieren Sie hierdurch für Ihr Haus Steuerungsmöglichkeiten, damit Sie sich wirtschaftlich aufstellen können.

  • Bereitstellung von zentral gespeicherten patientenbezogenen Daten wie z.B. Diagnosen, Befunde, Radiologische Daten, Medikation
  • Generierung von wirtschaftlichen und medizinischen Kenngrößen ermöglicht eine wirtschaftliche Aufstellung und den schonenden Umgang mit Ressourcen

Sicherheit schaffen

Gerade im medizinischen Bereich ist der Schutz der personenbezogenen Daten eine wesentliche Rahmenbedingung. Dem möglichen Missbrauch von Informationen ist gerade im Zeitalter der elektronisch verfügbaren Patienteninformationen mit besonderen Maßnahmen frühzeitig Einhalt zu gebieten. Schützen Sie die sensiblen Daten ihrer Patienten und schließen Sie von Beginn an mögliche Sicherheitslücken.

  • Authentifizierung
    | Sicherstellung der Personenidentität
    | Schutz vor Datenmissbrauch
    | Elektronische Echtheitszertifikate durch Trustcenter bestätigt
  • Authorisierung
    Steuerung des Zugriffs auf Patienteninformationen durch unterschiedliche Berechtigungsklassen und Rollen

Kunden-/Patientenversorgung verbessern

Stellen Sie eine optimale Versorgung ihrer Patienten bei gleichzeitig effizienter Leistungserstellung sicher - ressourcenoptimiert, damit Sie wirtschaftliche Spielräume für die Weiterentwicklung ihres Betriebs schaffen können. Vermitteln sie ihren Patienten ein sicheres Gefühl und vermeiden Sie zusätzliche Belastung durch optimierte Abläufe. Vermeiden Sie Fehldiagnosen aufgrund falscher Patienteninformationen.

  • Medizinische Versorgung kann besser auf die Patienten abstimmt werden
  • Reibungsloser Ablauf während des Klinikaufenthalts (z.B. Elektronische Patientenakte auf der Chipkarte, Abrechnung von Serviceleistungen wie Telefon, TV oder Internet) in Kombination mit zentralen KIS - Systemen

Organisation vorbereiten

Mit der Einführung von neuer arbeitsunterstützenden Infrastruktur sollten gleichzeitig bestehende Abläufe durchleuchtet und hinterfragt werden. Dabei ist es vor allem wichtig Erfahrungen und erfolgreiche Praxislösungen beizubehalten. Gewohnheitsrituale ohne wirtschaftliche Mehrwerte sollten in diesem Zusammenhang auf deren Existenzberechtigung geprüft werden.

  • Frühzeitiger Umgang mit Chipkarten in den Arbeitsalltag integrieren
  • Vorbereitung für die Anforderungen der Gesundheitskarte und den notwendigen Anpassungen der Prozesse (z.B. Medikationsfreigabe)
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